Über OE4EU

WER

Eine überparteiliche Gruppe engagierter ÖsterreicherInnen in Brüssel, die in EU-Institutionen, der Ständigen Vertretung Österreichs in Verbindungsbüros, oder in anderen pro-europäischen Interessensvertretungen tätig sind. Sie verbindet ihr berufliches Engagement für Europa, gleichzeitig fühlen sie sich mit ihrem Heimatland Österreich sehr verbunden. Potenziell kann sich OE4EU auf das Wissen von über 500 Personen die in der Verteilerliste enthalten sind stützen. Ein 5-köpfiges Proponentenkomitee sowie weitere UnterstützerInnen helfen mit, Inhalte zusammen zu tragen und aufzubereiten. Die Unterschiedlichkeit der Tätigkeitsbereiche und der Institutionen in denen die Mitglieder der Plattform arbeiten, ist ihr großer Mehrwert.

WARUM

Bei Heimatbesuchen, der Lektüre österreichischer Medien oder politischen Stellungnahmen von Politikern aller Couleurs und aller politischen Ebenen sowie Gesprächen mit Landsleuten in Österreich, wurde und wird immer wieder eine mangelnde Wertschätzung gegenüber dem europäischen Projekt offenbar.  In breiten Kreisen der österreichischen Bevölkerung ist auch nach 20 Jahren EU-Beitritt leider nur ein sehr geringer Kenntnisstand über die Europäische Union vorhanden. Viele Mythen und Missverständnisse halten sich hartnäckig.  Das insbesondere in Brüssel vorhandene Potenzial der ÖsterreicherInnen, die  im weitesten Sinne für die Europäische Union und ihre Institutionen tätig sind, könnte in und für Österreich  noch viel besser genutzt werden.

WIE

Die Unzufriedenheit über die bestehende Ambivalenz zur EU wurde im November 2012 in einem Brief an den Bundeskanzler und den Außenminister ausgedrückt. Das Schreiben wurde auf Beamtenebene beantwortet. Seither versucht OE4EU, das noch nicht in eine feste Organisationsstruktur eingebettet ist, über Aktionen vor allem die Europakommunikation zu unterstützen.

WAS

Dazu zählen die Teilnahme an Aktionen wie „Back to school“, Vortragstätigkeiten, Schreiben von Leserbriefen, Gastkommentaren und Tweets sowie Organisation von Diskussionsveranstaltungen (u.a. auch mit EU-Parlamentariern) und selbst organisierte Weiterbildungsveranstaltungen beispielsweise zu Twitter oder „Storytelling“ oder die Durchführung eines „Worldcafés“ (eine Art Brainstorming)  zum Thema „Wie können wir gemeinsam in Österreich ein positiveres Bild von der EU zeichnen?“ Anliegen ist es, für das Thema Europa in Österreich mehr Verständnis zu erwecken, darüber zu informieren sowie  Bewusstsein zu bilden, wie wichtig die europäische politische Entscheidungsebene ist,  da in Brüssel verhandelte  Rechtsakte schließlich in Form von Verordnungen oder umgesetzten Richtlinien direkte Auswirkungen in Österreich haben.   ##